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Quecken ohne Durchschlagskraft beim Angstgegner

SV Fortuna Regensburg: Nico Wagner, Lucas Schmitt, Niklas Milletich, Marcel Onwudiwe, Frederic Heelein, Lucas Altenstrasser (90. Maximilian Berg), Kevin Hoffmann (83. Philip Bockes), Julian Ziegler, Artur Kamscha (82. Ilhami-Ediz Medineli), Jason Sarajlic (75. Lindi Morina), Amir Hedider. Trainer: Arber Morina.

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort, André Karmann, Sebastian Marx, Maximilian Göbhardt, Karim Said (46. Tobias Herzner), Moritz Fischer (46. Tom Feulner), Manfred Strobel, Calvin Sengül, Yannik Jassmann (61. Robin Renner), Felix Rippert (52. Geremi Perera). Trainer: Bernd Eigner.

Tore: 1:0 Julian Ziegler (21.), 2:0 Jason Sarajlic (38.), 2:1 Geremi Perera (86.), 3:1 Lucas Schmitt (90.+6, Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Leonhard Burghartswieser (Drachselsried).

Zuschauer: 185.

Die Quecken fanden in Regensburg nicht gut in die Partie. In der 6. Minute schickte Fortuna einen Steckpass halblinks in den Strafraum, Manfred Strobel klärte in höchster Not. Auch die anschließende Ecke sorgte für Gefahr, der Ball strich jedoch am Tor vorbei. Eltersdorf setzte erste Akzente nach vorn, als André Karmann einen Einwurf von links weit in den Sechzehner brachte, Yannik Jassmann den Kopfball aber nicht im Tor unterbringen konnte (12.).

Dem Sport-Club fehlte im letzten Drittel immer wieder die letzte Konsequenz. Als Fortuna nach einem Freistoß erstmals richtig zupackte, ging der Gastgeber in Führung. Axel Hofmann parierte zunächst stark, doch der Abpraller fiel Julian Ziegler vor die Füße, der zum 1:0 abstaubte (21.). Fast im Gegenzug lag der Ausgleich in der Luft, Calvin Sengül setzte nach einer Ecke von rechts seinen Kopfball nur knapp vorbei (21.). Strobel versuchte es wenig später aus der Distanz (23.), und Karmann brachte eine gefährliche Flanke Richtung zweitem Pfosten, doch ein Abnehmer fehlte (27.). In der 29. Minute eroberte Jassmann den Ball vom Innenverteidiger, scheiterte anschließend aber frei vor dem Keeper, weil er den Abschluss zu zentral setzte. Während die Eltersdorfer Druckphasen hatten, machte Fortuna die Treffer. Nach einer Ecke kam der Ball im Nachgang zu Jason Sarajlic, der aus halblinker Position ins rechte untere Eck zum 2:0 traf (38.). 

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Hofmann musste beim Schuss halbrechts im Strafraum erneut eingreifen (55.), auf der anderen Seite ließ Eltersdorf Möglichkeiten liegen. Tobias Herzner verpasste nach einer Verlängerung vor dem Tor den Ball (62.). Insgesamt waren die Quecken in der zweiten Hälfte deutlich besser in der Partie. Sie agierten vor allem über lange Bälle. Das funktionierte auch gut, einzig der Abschluss kam nicht zustande. Die langen Bälle wurden sehr gut in den Halbräumen bis in die gefährliche Zone verlängert, doch es fehlte ein Abnehmer. In der 83. Minute brachte ein langer Ball über Maximilian Göbhardt die nächste Chance, Robin Renner setzte seinen Kopfballabschluss jedoch zu schwach. Unzählige lange Bälle oder lange Einwürfe, die gut verlängert wurden, aber anschließend einen Abnehmer suchten, blieben an der Tagesordnung für die Quecken.

In der Schlussphase belohnten sich die Quecken dann doch noch für ihren Aufwand. Über links kam Strobel zur Hereingabe, im Zentrum war Göbhardt zur Stelle, der Ball prallte ab, und Geremi Perera nutzte die zweite Gelegenheit zum 2:1-Anschlusstreffer (86.). Eltersdorf warf in der Schlussphase alles nach vorn und arbeitete weiter mit langen Bällen und guten Verlängerungen, fand aber zu selten die nächste Station. Statt des möglichen Ausgleichs fiel die Entscheidung in der Nachspielzeit. Nach einem Foul von Karmann im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Lucas Schmitt verwandelte den Foulelfmeter zum 3:1 (90.+6.).

Damit können die Quecken auch im dritten Anlauf bei der Fortuna nicht gewinnen. Seit dem Aufstieg der Regensburger in die Bayernliga ist der Sport-Club bei der Fortuna sieglos. Nur ein Punkt gelang in den insgesamt drei Aufeinandertreffen.

Bernd Eigner: „Die Anfangsphase war enttäuschend. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben das mehr oder weniger verschlafen. Das war überhaupt nicht im Stil eines Spitzenreiters. Wir bekommen dann das 1:0 nach einem Freistoß und nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung das 2:0. Danach haben wir erst den Kampf angenommen und müssen eigentlich das 1:1 machen mit der Großchance von Jassmann. In der zweiten Hälfte hatten wir dann schon einen Sturmlauf und haben gedrückt, aber es nicht geschafft, den Ball über die Linie zu drücken. Schlussendlich haben wir das Spiel in der ersten halben Stunde verloren.“