FC Bayern München II – SC Eltersdorf 0:1 (0:0)
FC Bayern München II: Jannis Bärtl, Luis Schäfer (78. Matteo Maric), Roko Mijatovic (46. Raphael Pavlic), Rayan Moumouni, Benno Schmitz, Mudaser Sadat, Michael Scott, Artur Degraf (65. Jakob Horvath), Anton Heinz (65. Philipp von Taube), Yll Gashi, Aristide Hentcho (57. Chris Afanou). Trainer: Dante.
SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort, Sebastian Marx, Valantis Floros, Manuel Stark, Maximilian Göbhardt, Robin Renner, Moritz Fischer (80. Yannik Jassmann), Marco Niedermayer (80. Leo Sommer), Tom Feulner, Felix Rippert (58. Manfred Strobel). Trainer: Bernd Eigner.
Tor: 0:1 Leo Sommer (88.).
Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing).
Zuschauer: 1.432.
Der SC Eltersdorf hat bei seiner Rückkehr in die Regionalliga Bayern direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim FC Bayern München II erkämpften sich die Quecken einen 1:0-Auswärtssieg und belohnten sich kurz vor dem Ende durch den entscheidenden Treffer von Leo Sommer. Unterstützt wurde die Mannschaft von rund 150 mitgereisten Quecken, die mit dem Fanbus oder individuell den Weg ins Grünwalder Stadion gefunden hatten.
Die Eltersdorfer reisten selbstbewusst nach München und hielten von Beginn an gut dagegen. Im Grünwalder Stadion entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Gastgeber zwar im Laufe der ersten Hälfte mehr Ballbesitz hatten, gegen die kompakte Defensive des Sport-Clubs aber nur selten ein Durchkommen fanden.
Nach 23 Minuten bot sich den Münchnern bei einem Konter erstmals etwas Raum. Der Pass von Yll Gashi auf Anton Heinz geriet jedoch zu steil, sodass die mögliche Gelegenheit ungenutzt blieb. Auf der Gegenseite sorgte eine Ecke in der 34. Minute für die bis dahin gefährlichste Aktion der Partie. Felix Rippert kam zur Direktabnahme, doch Heinz blockte den Abschluss.
Kurz vor der Pause wurden auch die Gastgeber noch einmal gefährlich. Aristide Hentcho schickte Michael Scott in den Lauf, der jedoch nicht mehr zu einem gezielten Abschluss kam. Axel Hofmann hatte die Situation aufmerksam erkannt und war rechtzeitig aus seinem Tor gekommen. Somit ging es nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte torlos in die Kabinen.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb die Begegnung arm an klaren Torchancen. Die Quecken wurden mit zunehmender Spieldauer mutiger, ohne zunächst entscheidende Torgefahr zu entwickeln. Nach gut einer Stunde setzte sich der eingewechselte Chris Afanou über die rechte Seite durch, doch die Eltersdorfer Defensive klärte die Hereingabe im Zentrum.
Eine ähnliche Situation ergab sich in der 70. Minute. Nach einer Flanke von der linken Seite wollte Gashi den Ball noch einmal ablegen, köpfte dabei jedoch Marco Niedermayer an. Die Münchner erhöhten nun den Druck und bemühten sich, den Führungstreffer zu erzwingen.
In der 79. Minute musste Axel Hofmann schließlich sein ganzes Können zeigen. Gashi kam zum Abschluss, doch der Eltersdorfer Schlussmann reagierte stark und bewahrte seine Mannschaft mit einer wichtigen Parade vor dem Rückstand.
Als vieles bereits auf ein torloses Unentschieden hindeutete, schlugen die Quecken in der Schlussphase zu. Ein langer Ball von Hofmann wurde in der 88. Minute vom eingewechselten Yannik Jassmann verlängert und erreichte den kurz zuvor eingewechselten Leo Sommer. Der Angreifer setzte sich in den entscheidenden Duellen gegen Benno Schmitz und Jannis Bärtl durch und erzielte vor den mitgereisten Eltersdorfer Anhängern den umjubelten Siegtreffer für die Gäste.
Der Sport-Club verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff und feierte damit gemeinsam mit den rund 150 mitgereisten Quecken eine perfekte Rückkehr auf die Regionalliga-Bühne. Die Mannschaft überzeugte mit einer geschlossenen und disziplinierten Leistung.

Bernd Eigner:
„Wir sind natürlich überglücklich, hier im ersten Spiel direkt den ersten Dreier geholt zu haben. Das ist unglaublich. Ich glaube, wir haben uns den Sieg auch ein Stück weit redlich verdient. Wir haben mit einem tiefen Block und einer Fünferkette im Mittelfeld gespielt. Das Glück war heute auf unserer Seite. Natürlich wussten wir auch, dass Bayern noch nicht eingespielt ist und einige Spieler gefehlt haben. Das soll den Erfolg unserer Mannschaft aber nicht schmälern. Ich bin mega stolz und mega happy. Das wird eine richtig geile Busfahrt nach Hause.“