SpVgg Ansbach vs. SC Eltersdorf 3:2 (2:2)
SpVgg Ansbach: Nils Leidenberger, Matthias Hahn, Lucas Beetz, Tobias Dietrich, Riko Manz, Lukas Schmidt (60. Ken Mata), Björn Angermeier (4. Luis Althaus) (60. Tarkan Ücüncü), Mirko Puscher, Ben Müller (88. Janis Gesell), Patrick Kroiß (88. Lukas Oberseider), Dino Nuhanovic. Trainer: Niklas Reutelhuber.
SC Eltersdorf: Moritz Prenzler, Patrick Ort, Sebastian Marx, Valantis Floros, Manuel Stark, Maximilian Göbhardt, Manfred Strobel (73. Nicolas Rutkowski), Marco Niedermayer, Tom Feulner, Yannik Jassmann (59. Calvin Sengül), Felix Rippert (73. Leo Sommer). Trainer: Bernd Eigner.
Tore: 1:0 Dino Nuhanovic (6.), 1:1 Tom Feulner (22.), 1:2 Yannik Jassmann (26.), 2:2 Matthias Hahn (45.+2), 3:2 Tobias Dietrich (85.).
Schiedsrichter: Martin Speckner (Schloßberg).
Zuschauer: 927.
Der SC Eltersdorf musste in Ansbach früh einem Rückstand hinterherlaufen. Bereits nach sechs Minuten brachte Patrick Kroiß einen Freistoß aus dem linken Halbfeld gefährlich vor das Tor. Dino Nuhanovic setzte sich in der Mitte durch und köpfte zur frühen 1:0 Führung für die Gastgeber ein (6.). Die Quecken ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und fanden zunehmend besser in die Partie.
Nach 22 Minuten sorgte ebenfalls eine Standardsituation für den Ausgleich. Patrick Ort brachte eine Ecke von der rechten Seite in den Strafraum, wo Tom Feulner zu viel Platz bekam und den Ball mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1 im Ansbacher Tor unterbrachte. Nur vier Minuten später hatte der Sport-Club das Spiel komplett gedreht. Über die rechte Seite spielte sich Eltersdorf mit Tom Feulner und Valantis Floros nach vorne. Erstere bringt ide Kugel dann in den Sechzehner. Yannik Jassmann blieb mit seinem ersten Versuch noch hängen, kam jedoch erneut an den Ball und schob seinen zweiten Abschluss flach zum 2:1 ein (26.). In einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte hatten anschließend beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. Nach einem Chipball kam Nuhanovic zum Volleyabschluss, scheiterte jedoch an Moritz Prenzler. Auf der Gegenseite blieben die Quecken vor allem nach ruhenden Bällen gefährlich. Eine Ecke von Patrick Ort rutschte durch den Strafraum und landete am kurzen Pfosten (34.). Kurz vor der Pause erhöhte Ansbach noch einmal den Druck. In der Nachspielzeit kamen die Gastgeber dann doch noch zum Ausgleich. Nach einem Freistoß aus rund 20 Metern traf Matthias Hahn direkt zum 2:2 Pausenstand (45.+2).
Nach dem Seitenwechsel dauerte es, bis die Begegnung wieder Fahrt aufnahm. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte erneut Nuhanovic, dessen Kopfball nach einer Ecke deutlich über das Tor ging (65.). In der Folge kamen die Ansbacher häufiger zum Abschluss. Nuhanovic zielte zunächst zu zentral auf Prenzler (72.) und setzte einen weiteren Versuch nach einer Kombination über Müller und Riko Manz wenig später knapp am Tor vorbei (75.). Auch der eingewechselte Ken Mata sorgte für zusätzliche Impulse in der Ansbacher Offensive. Eltersdorf blieb seinerseits gefährlich und hatte in der 82. Minute die große Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einem Konter über Kapitän Maximilian Göbhardt kam Leo Sommer zum Abschluss. Den abgewehrten Ball nahm Göbhardt aus kurzer Distanz auf, scheiterte mit seinem Nachschuss jedoch an Ansbachs Torhüter Nils Leidenberger.
Drei Minuten später fiel auf der anderen Seite die Entscheidung. Ansbachs Kapitän Tobias Dietrich nahm aus gut 25 Metern Maß und traf den Ball genau. Moritz Prenzler bekam noch die Fingerspitzen an den Abschluss, konnte den Einschlag im linken Torwinkel aber nicht mehr verhindern (85.). Die Quecken fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich nach einer umkämpften Begegnung mit 2:3 geschlagen geben.
Für den Sport-Club war es ein bitteres Ende einer Partie, in der die Mannschaft einen frühen Rückstand zunächst stark beantwortet und das Spiel zwischenzeitlich sogar gedreht hatte. Zwei Ansbacher Standards in der ersten Hälfte und ein sehenswerter Distanzschuss in der Schlussphase sorgten am Ende dafür, dass die Quecken ohne Punkt die Heimreise antreten mussten.
Bernd Eigner: „Bitteres Spiel, bitteres Ende für uns. Glückwunsch an die Spielvereinigung. Es war ein Kampfspiel. Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren wir die ersten fünf Minuten gut drin. Dann ist Ansbach mit dem ersten Standard in Führung gegangen. Wir sind danach wach geworden, ebenfalls durch eine Standardsituation gut zurückgekommen, haben ausgeglichen und kurz darauf sogar nachgelegt und sind in Führung gegangen. Danach waren wir gut im Spiel. In der 45. Minute machen wir noch einmal ein unnötiges Foul. Das waren für mich in der ersten Halbzeit die beiden Möglichkeiten der Spielvereinigung und beide entstanden aus Standardsituationen. So fällt auch das 2:2. Schlussendlich ist es dann ein Traumtor, das uns den Punkt gekostet hat.“