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Abwehrschlacht ohne Sieger. Quecken nehmen Punkt aus Weiden mit

SpVgg SV Weiden – SC Eltersdorf 0:0 (0:0)

SpVgg SV Weiden: Justin Bartl, Niklas Lang, Adrian Hoti, Christoph Sibler, Moritz Zeitler, Martin Ruda (79. Lukas Bauer), Lukas Schaller, Paul Brand, Christoph Fenninger, Jahi Sylejmani (60. Patryk Bytomski), Josef Rodler (88. Moritz Hügel) – Trainer: Michael Riester

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort, Hiroki Akimoto, André Karmann, Sebastian Marx, Maximilian Göbhardt, Robin Renner, Manfred Strobel (74. Leo Sommer), Calvin Sengül (8. Moritz Fischer), Yannik Jassmann (68. Manuel Stark), Felix Rippert – Trainer: Bernd Eigner

Tore: keine Tore

Schiedsrichter: Steffen Ehwald (Geldersheim)

Zuschauer: 1022

Von Beginn an entwickelte sich in Weiden eine intensive Partie, in der um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Die Zweikämpfe wurden hart geführt, der Schiedsrichter setzte dabei auf eine eher lockere Linie, was dem Spiel früh eine hohe Intensität gab. Für die Quecken kam in den Anfangsminuten bereits ein Rückschlag hinzu. Nach nicht einmal zehn Minuten musste Calvin Sengül verletzungsbedingt runter, Moritz Fischer übernahm.

Die Gastgeber verzeichneten im ersten Durchgang ein leichtes Chancenplus. In der 18. Minute flog eine Flanke von Niklas Lang von rechts an den zweiten Pfosten, wo Christoph Fenninger per Kopf knapp über den Kasten setzte. Nur zwei Minuten später folgte die beste Weidener Szene der ersten Hälfte. Moritz Zeitler zog aus mindestens 25 Metern ab, Axel Hofmann hatte gegen die Sonne zu kämpfen und konnte mit den Fingerspitzen den Ball noch an die Latte lenken (20.). Eltersdorf blieb bis dahin in der Offensive weitgehend ungefährlich und traf in der Vorwärtsbewegung zu oft die falsche Entscheidung, sodass es nur selten zu klaren Abschlusssituationen kam. Insgesamt verteidigten beide Abwehrreihen die jeweiligen Versuche konsequent weg. Erst in der Nachspielzeit wurde der Sport-Club einmal gefährlich. Patrick Ort flankte von rechts, Felix Rippert kam zum Kopfball, doch Weidens Keeper Justin Bartl war zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur leicht. Die Eltersdorfer hatten nun einen kleinen Abschlussüberschuss, blieben aber weiterhin ohne Durchbruch gegen die kompakte Weidener Defensive. Die beste Möglichkeit der zweiten Hälfte für Weiden hatte der kurz zuvor eingewechselte Patryk Bytomski. Über halblinks setzte sich Fenninger stark durch und spitzelte den Ball zentral an die Strafraumgrenze, wo Bytomski abschloss, aber knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (61.). Weiden blieb über Distanzschüsse gefährlich. In der 72. Minute musste sich Hofmann nach einem Versuch der Oberpfälzer lang machen und parierte.

In der Schlussphase bot sich den Quecken noch einmal die Chance auf den Lucky Punch. Maximilian Göbhardt tankte sich über links bis zur Grundlinie durch und legte in den Rücken der Abwehr auf Fischer, doch die Gastgeber blockten den Abschluss mit vereinten Kräften (87.).
So blieb es bis zum Abpfiff bei einem torlosen Remis, das vor allem von hoher Intensität und leidenschaftlicher Defensivarbeit geprägt war. Beide Mannschaften machten in der Defensive kaum Fehler, warfen alles hinein und teilten sich am Ende in einem Spiel auf sehr hohem Bayernliga-Niveau leistungsgerecht die Punkte.

Bernd Eigner: „Wir haben heute ein bockstarkes Bayernliga-Spiel gesehen auf einem sehr hohem Niveau. Von Beginn an ging es los ohne viel Abtasten. Intensive Zweikämpfe und beide Mannschaften haben alles reingehauen. Ich habe uns mit ein bisschen mehr Spielanteilen gesehen. Keine Mannschaft hat in der Defensive Fehler gemacht und bis zum Schluss leidenschaftlich verteidigt. Schlussendlich ein gerechtes Unentschieden auf einem sehr hohem Niveau. Ich bin mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden.“