SC Eltersdorf vs. SpVgg Bayern Hof 1:0 (0:0)
SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort, Hiroki Akimoto, André Karmann, Sebastian Marx, Maximilian Göbhardt, Karim Said (75. Manuel Stark), Robin Renner (90. Manfred Strobel), Geremi Perera (70. Marco Niedermayer), Calvin Sengül (63. Moritz Fischer), Felix Rippert. Trainer: Bernd Eigner.
SpVgg Bayern Hof: Lukas Kycek, Marian Schubert, Johannes Hamann, Nick Pöhlmann, Laurenz Skrabalek, Maximilian Weiß (89. Luca Kauer), Niklas Stadelmann, Kaan Gezer (80. Max Hertel), Johann Saalfrank (64. Hüseyin Durkan), Max Frank, Lucas Seidel (74. Paul Tittmann). Trainer: Henrik Schödel.
Tor: 1:0 Sebastian Marx (56.).
Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt).
Zuschauer: 180.
Die Quecken verbuchten über weite Strecken leichte Feldvorteile, hatten gegen die aggressiv anlaufenden Hofer aber von Beginn an Schwerstarbeit zu verrichten. Das starke Pressing der Gäste brachte den SC Eltersdorf früh unter Zugzwang, sodass sich eine intensive und chancenarme Partie entwickelte, in der jeder Ballgewinn sofort umkämpft war. Nach 22 Minuten bot sich den Gastgebern dann die bis dahin beste Gelegenheit. Ein scharf getretener Freistoß von links, nur wenige Meter vor der Grundlinie, segelte an den zweiten Pfosten. Dort konnte Hof nicht sauber klären und Maximilian Göbhardt setzte den Ball aus kürzester Distanz an die Latte. Es war eine Szene, die sich im weiteren Verlauf durchaus als Knackpunkt entpuppen konnte. Die Quecken fanden nicht durchgehend zu ihrem gewohnten Rhythmus und ließen dem Gegner immer wieder Räume. Dadurch kam auch Bayern Hof zu Möglichkeiten, auch wenn die Gäste keine hundertprozentige Torchance herausspielten. Axel Hofmann musste dennoch mehrfach aufmerksam sein. Die Partie blieb umkämpft, lebte von harten, aber nicht unfairen Zweikämpfen und verlangte beiden Mannschaften viel ab. Kurz vor der Pause sorgte Patrick Ort mit einem weiteren Standard noch einmal für Gefahr, doch Hofer Schlussmann Lukas Kycek parierte stark (45.).
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Eltersdorf ein Stück weit und belohnte sich wenig später mit dem entscheidenden Treffer. Nach einer Ecke landete der Ball auf der linken Seite im Halbraum bei Geremi Perera. Dessen starke Flanke fand im Fünfmeterraum Sebastian Marx, der zur 1:0 Führung einköpfte (56.). Die Quecken hatten damit in einem engen Spiel den entscheidenden Punch gesetzt, versäumten es in der Folge aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. In der 65. Minute setzte sich Felix Rippert halbrechts durch und hatte nur noch Nick Pöhlmann vor sich. Seine starke Hackenweitergabe brachte Perera in den Strafraum, doch statt selbst abzuschließen legte er in die Mitte, wo kein Mitspieler eingelaufen war. Auch nach den Wechseln blieb Eltersdorf gefährlich. In der 72. Minute hatte der eingewechselte Marco Niedermayer über links etwas Platz und schlug eine starke Flanke an den zweiten Pfosten. Dort verhinderte ein Hofer Abwehrspieler im letzten Moment den Abschluss von Rippert. So blieb Bayern Hof im Spiel und warf in der Schlussphase alles nach vorne. Die Gäste kamen vor allem über Umschaltmomente immer wieder in Bedrängniszonen, spielten ihre Konter jedoch nicht sauber zu Ende. Auf der anderen Seite verpassten es auch die Quecken, ihre Gegenstöße konsequent auszuspielen. Die große Entscheidung bot sich dann in der 87. Minute. Nachdem sich Moritz Fischer halbrechts stark durchgesetzt hatte und im Strafraum zu Fall kam, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter setzte Jassmann jedoch zu schwach auf die Kiste und Kycek parierte. So blieb es bis in die Schlussphase hinein spannend, ehe Eltersdorf den knappen Vorsprung über die Zeit brachte.
Unter dem Strich war es ein hart erarbeiteter Heimsieg für die Quecken in einem Spiel, das weniger von spielerischem Glanz als von Intensität, Disziplin und Widerstandskraft geprägt war. Gegen einen unangenehmen Gegner aus Hof musste sich der SC Eltersdorf jeden Meter erarbeiten, verdiente sich den Erfolg durch die Steigerung nach der Pause und den Treffer von Sebastian Marx aber insgesamt.
Bernd Eigner: „Traditionsgemäß ist es gegen Hof immer schwierig zu spielen. Es ist immer ganz eklig gegen sie zu spielen, weil sie sich mit alles was sie haben wehren. Wir sind nicht ganz so gut ins Spiel gekommen, aber in der jetzigen Phase musst du punkten und da gibt es für die spielerische Note keine Punkte und das haben wir erfolgreich umgesetzt. Wir haben in der ersten Hälfte die Chance mit dem Standard. Ich habe zur Mannschaft in der Pause gesagt, dass wir uns steigern können und das haben wir ein Stück weit gemacht und machen dann das 1:0. Hof ist danach gekommen und hat alles reingeworfen, aber wir haben die Konter nicht gut zu Ende ausgespielt und mit dem Elfmeter wäre die Kuh vom Eis gewesen. Schlussendlich war es ein knapper, aber verdienter Sieg gegen eine gute Hofer Mannschaft.“