Spielbericht

Quecken mit Nullnummer in Münchberg

FC Eintracht Münchberg – SC Eltersdorf 0:0

FC Eintracht Münchberg: Luca Kurth, Michael Söllner, Ferdinand Seifert, Moritz Richter, Jonas Köhler, Jan Hüttemann (94. Noah Wich), Pascal Vuckov, Sven Hofmann, Marvin Nöske (89. Timo Frank), Lukas Köhler, David Wich (67. Emre Mal) – Trainer: Markus Bächer

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Niclas Egerer, Patrick Ort, Sebastian Marx, Maximilian Göbhardt, Karim Said (65. Robin Renner), Moritz Fischer (60. Christian Rzonsa), Manfred Strobel (83. Manuel Stark), Tobias Herzner (60. Moritz Sharghi), Calvin Sengül, Felix Rippert (76. André Karmann) – Trainer: Bernd Eigner

Schiedsrichter: Anton Muthig – Zuschauer: 310 
Tore: keine Tore

In Münchberg mussten die Quecken kurzfristig auf Hiroki Akimoto und Tobias Schaffors verzichten, dafür rückten Niclas Egerer und Manfred Strobel in die Startaufstellung. Letzterer setzte den ersten Akzent in der Partie. Nach einer Flanke von Tobias Herzner von links wurde diese in den linken Halbraum an die Strafraumgrenze geklärt. Den Distanzschuss setzte Strobel allerdings in die Wolken. Die Quecken wurden ihrer Favoritenrolle gleich gerecht. Nur eine Minute später ist es Felix Rippert, der einen Drehschuss im Sechzehner nicht richtig trifft und verzieht. Fünf Minuten später ist es wieder Rippert, der einen Kopfball unter Bedrängnis nicht ins Tor brachte. Die beste Chance der ersten Hälfte hatte Moritz Fischer. Nach einer Viertelstunde schickte Göbhardt den Rechtssaußen in den rechten Halbraum in die Box. Fischer schloss allerdings, alleine vor dem Tor, zu zentral ab und sah zudem den besser postierten Calvin Sengül nicht in der Mitte. Diese Nachlässigkeit bei den Chancen hätten die Oberfranken fast genutzt. Gut zehn Minuten vor der Pause wird Köhler halbrechts hinter die Defensivkette der Quecken geschickt. Im halblinken Raum des Sechzehners machte der Stürmer der Münchberger einen Haken und wollte somit Patrick Ort ins Leere schicken, doch dieser grätschte im letzten Moment den Ball ins Aus. Die Quecken haderten nach 45 Minuten mit der Chancenverwertung.
Nach der Pause arbeiteten die Quecken weiter nach vorne. Als von der rechten Seite eine Flanke kam, köpfte Rippert den Ball gut ins rechte Eck, aber der Münchberger Keeper war zur Stelle. Immer wieder versuchten es die Quecken über die rechte Seite, aber ohne eine gefährliche Chance zu kreieren. Nach einer Stunde setzten die Hausherren wieder Akzente mit einem Schuss von der Strafraumgrenze von Köhler, den Hofmann parieren konnte. Nur sechs Minuten später war es wieder ein Kopfball von Rippert, der diesmal aber nicht platziert genug war. Die Quecken warfen alles nach vorne, und Bernd Eigner brachte mit Karmann eine Brechstange für den Sturm. Dieser schickte mit seiner ersten Ballberührung den ebenfalls eingewechselten Rzonsa halblinks auf die Reise, doch dieser wurde im letzten Moment am Schuss gehindert. Die Zeit lief weiter runter, und die Quecken drückten Münchberg weiter rein. Vier Minuten vor Ende versuchte es Göbhardt von der Strafraumgrenze, aber der Ball war zu zentral. Kurz vor Schluss landete der Ball im Netz. Nach einer Ecke ging der Ball aus dem Getümmel ins Tor, doch die Fahne ging sofort hoch. Und so endete die Begegnung mit einer Nullnummer.

Bernd Eigner: „Natürlich ist die Enttäuschung da. Wir haben es heute in der ersten Hälfte verpasst, das Tor zu machen, mit der Chance, bei der wir alleine vor dem Tor stehen, und in der zweiten Hälfte geht der Kopfball auch nicht rein. Das haben wir schon gegen Karlburg nicht geschafft. So ein Tor macht es natürlich als spielbestimmende Mannschaft einfacher. Am Ende haben wir mit drei Stürmern alles probiert, aber wir haben es nicht geschafft, den Ball über die Linie zu drücken. Deswegen hat sich Münchberg den Punkt heute aufgrund ihrer kämpferischen Leistung auf jeden Fall verdient.“