Spielbericht

Torloses Topspiel zwischen Eltersdorf und Eichstätt

SC Eltersdorf – VfB Eichstätt 0:0

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Tobias Schaffors (63. Niclas Egerer), Patrick Ort, Hiroki Akimoto, Sebastian Marx, Manuel Stark, Maximilian Göbhardt, Karim Said (83. Robin Renner), Moritz Fischer (46. Manfred Strobel), Tobias Herzner (67. Alexander Beusch), Calvin Sengül – Trainer: Bernd Eigner

VfB Eichstätt: Felix Junghan, Johannes Mayer (75. Luca Ruiu) (90. Paul Massari), Johannis Zimmermann, Bastian Bösl, Elias Herger, Arif Ekin, Jonas Fries, Ferat Nitaj, Lucas Schraufstetter, Nik Leipold, Timo Meixner – Trainer: Dominic Rühl

Schiedsrichter: Johannes Roth (Rain) – Zuschauer: 400 
Tore: keine Tore 
Gelb-Rot: Hiroki Akimoto (88./SC Eltersdorf)

Das Topspiel der Bayernliga Nord beginnt mit einer ersten Annäherung der Oberbayern in der ersten Minute. Nachdem sich Mayer auf rechts durchsetzte, kam Leipold an der Strafraumgrenze zum Schuss. Die erste Chance ließ ein offensivreiches Bayernliga-Spiel erwarten, doch die 400 Zuschauer wurden getäuscht. Zwar kamen die Quecken in der zehnten Minute dem Tor nahe, ohne allerdings gefährlich zu werden. Eine Flanke von Fischer verpasste Herzner am zweiten Pfosten. Das Spiel spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, und beide Defensivreihen neutralisierten jeweils die gegnerische Offensive. Es dauerte eine halbe Stunde, bis es mal wieder ansatzweise gefährlich wurde. Ein Freistoß von Herzner von der halbrechten Position kam scharf in den Sechzehner, wurde allerdings von der Eichstätter Defensive entschärft. Die gefährlichste Aktion der ersten Hälfte gehörte dem VfB. Fries bekam die Kugel an den zweiten Pfosten geflankt, sein Kopfball wurde allerdings von Sebastian Marx geblockt. Der Ball hätte sonst im Netz eingeschlagen. Damit ging eine torchancenarme erste Hälfte zu Ende. 
Die Offensive der Eltersdorfer sollte in der zweiten Hälfte durch die Einwechslung von Rippert und Strobel mehr Schwung bekommen. Gleich in der ersten Minute der zweiten Hälfte zappelte der Ball im Netz. Felix Rippert hämmerte die Kugel von der Strafraumgrenze ins Netz, doch der neue Mann auf dem Platz stand bei der Ballabgabe im Abseits. Das Spiel plätscherte anschließend vor sich hin, da beide Defensivreihen weiter hervorragende Arbeit ablieferten. Das Chancenhighlight der Partie spielte sich in der 68. Minute ab. Calvin Sengül holte sich die Kugel an der halblinken Position kurz vor der Strafraumgrenze und spielte anschließend einen schönen Doppelpass mit Göbhardt. Dabei brachte der Quecken-Kapitän Sengül in eine hervorragende Abschlussposition, doch leider legte sich der Stürmer des Sport-Clubs den Ball etwas zu weit vor. Junghan war zur Stelle. Ein paar Minuten später schlägt Egerer eine mustergültige Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten. Der anschließende Kopfball von Strobel wurde allerdings von der Linie gekratzt. Das waren die beiden Highlight-Szenen der Partie. Kurz vor Schluss holte sich Akimoto noch seine zweite Gelbe nach einem taktischen Foul ab und musste vom Platz. 
Am Ende eine gerechte Punkteteilung im Topspiel.

Das sah auch Bernd Eigner so: Beide Abwehrreihen haben ihren Job gut gemacht. Es waren wenige Torraumszenen zu sehen. Das Spiel hat sich hauptsächlich im Mittelfeld abgespielt, und es hatte auch eine gute Zweikampfstärke. Beide Teams haben den jeweiligen anderen gut wegverteidigt. Es war sehr viel Intensität in der Begegnung. Insofern geht für mich das Unentschieden absolut in Ordnung.