Spielbericht

Quecken mit Arbeitssieg zum Start der Restrunde

SC Eltersdorf – SV Fortuna Regensburg 1:0

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort, Matthias Löblein, Hiroki Akimoto, Sebastian Marx (46. Maximilian Göbhardt), Karim Said, Robin Renner, Moritz Fischer (59. Manfred Strobel), Tobias Herzner (46. Tobias Schaffors), Calvin Sengül (88. Christian Rzonsa), Felix Rippert (67. Alexander Beusch) – Trainer: Bernd Eigner

SV Fortuna Regensburg: Enrico Sommer, Andrea Nocerino, Dominik Feuersänger (84. Raphael Allgaier), Lindi Morina, Tobias Zöllner, Lucas Altenstrasser, Mario Baldauf, Kevin Hoffmann (37. Lucas Schmitt), Lukas da Silva-Freundorfer, Philip Bockes, Fabian Ziegler – Trainer: Arber Morina

Schiedsrichter: Michael Dotzel (Heidenfeld) – Zuschauer: 185

Tore: 1:0 Hiroki Akimoto (28.)

Zum Start in die Restrunde fanden beide Teams gut in die Partie. Die erste Duftmarke setzten die Quecken mit Tobias Herzner, der sich nach zehn Minuten halblinks in die Box durchdribbelte, aber sein Abschluss verfehlte knapp das Ziel. Das Zepter nahmen anschließend dann aber die Oberpfälzer in die Hand, ohne allerdings zwingend zu werden. Es dauerte bis zur 28. Minute, bis es wieder gefährlich wurde. Wieder durch die Quecken, wieder über links. Diesmal ist es Akimoto, der mit einem schönen Doppelpass mit Renner den Japaner in den Sechzehner schickt und dieser den Ball ins lange Eck einschiebt. Der erste Saisontreffer von Akimoto und erst der zweite überhaupt im Eltersdorf-Trikot. Dieses Tor war ein Wachmacher für die Regensburger. Im direkten Gegenzug wird es gleich gefährlich, als da Silva-Freundorfer sich nach einem langen flachen Pass an der Sechzehnerlinie befand, sich bis zur Grundlinie durchdribbelte, aber seine scharfe Hereingabe fand keinen Kollegen. Nur wenige Augenblicke später ist es Ziegler wieder über links, aber der Fuß von Marx verhindert diesmal die gefährliche Hereingabe. Die gefährliche Oberpfälzer Chance folgte in der 37. Minute. Nach einem Ballverlust von Marx auf Höhe der Mittellinie war nach einem langen Steckpass Ziegler auf der halblinken Seite bis an die Strafraumgrenze vorgestoßen, legte den Ball in die Mitte, aber da Silva-Freundorfer scheiterte an dem herausragenden Hofmann. Eine hundertprozentige Chance für die Fortuna. Mit einem Unentschieden ging es dann auch in die Pause.

In den zweiten 45 Minuten dauerte es nicht lange, bis die Partie an Fahrt aufnahm. Nach 58 Minuten bekommt da Silva-Freundorfer den Ball auf der halblinken Seite, bringt die Kugel scharf rein, den Ball kann Hofmann nur abprallen lassen, aber Löblein bereinigt die gefährliche Situation endgültig. Ein kleines Hallo-wach-Erlebnis für die Quecken, die es anschließend mit Rippert und Göbhardt aus der Distanz auf Höhe des Sechzehners versuchten. Beides Mal zu ungefährlich für den Fortuna-Keeper. Gefährlich wird es dann wieder auf der anderen Seite, als Mario Baldauf nach 65 Minuten den Ball vom Mittelkreis aus halblinks auf Ziegler durchsteckte. Dieser kommt in der Box zum Schuss, aber wieder fand die beste Offensive der Liga in Axel Hofmann ihren Meister. Je mehr Zeit anschließend verstrich, desto größer wurden die Räume der Quecken in den Umschaltsituationen, aber die Eigner-Elf verpasste es, diese Situationen gut auszuspielen. Und so gehörte die letzte Chance der Fortuna. Über die linke Seite kam erneut ein scharfer Ball, den Axel Hofmann stark zur Seite wegklatschen ließ. Damit gewinnen die Quecken ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2025.

Bernd Eigner: „Für uns war es wichtig, dass wir das Jahr gut beginnen. Es war ein Arbeitssieg gegen einen sehr guten Gegner. Wir sind gut reingekommen, aber die Fortuna hat dann immer mehr das Ruder in die Hand genommen, und wir haben dann Mitte der ersten Hälfte ein schönes Tor gemacht, mit Akimoto. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas präsenter im Spiel, aber immer wieder hat die Fortuna Nadelstiche gesetzt. So musste uns Axel ein paar Mal die Null halten, und wir haben es zum Ende aber verpasst, den Sack schon früher zuzumachen. Insgesamt aber ein verdienter Arbeitssieg gegen einen sehr starken Gegner.“