Spielbericht

Quecken siegen knapp, aber verdient in Karlburg

TSV Karlburg – SC Eltersdorf 0:1

TSV Karlburg: Marvin Fischer-Vallecilla, Marvin Schramm, Fabio Tudor, Jan Wabnitz, Cedric Fenske (65. Pascal Jeni), Jan Martin, André Rumpel, Sebastian Fries, Max Lambrecht, Marco Kunzmann (68. Cornelius Hock), Jonas Leibold – Trainer: Markus Köhler 
SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Tobias Schaffors, Patrick Ort, Hiroki Akimoto, Sebastian Marx (52. Manfred Strobel), Maximilian Göbhardt, Karim Said (60. Manuel Stark), Tobias Herzner (77. Moritz Sharghi), Christian Rzonsa (67. Calvin Sengül), Felix Rippert, Alexander Beusch (88. Niclas Egerer) – Trainer: Bernd Eigner

Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt) – Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Maximilian Göbhardt (90.+1)

Die Quecken waren von Beginn an das spielbestimmende Team und kamen gut in die Partie. Allerdings hatten die Hausherren die erste sehr gute Möglichkeit durch Kunzmann, der nach einer Flanke von links in der Box komplett blank stand. Sein Kopfball landete jedoch deutlich über dem Tor. Es dauerte ein wenig, bis die Quecken den Ball in Richtung Tor brachten. Nach knapp zehn Minuten fasste sich Tobias Herzner ein Herz, doch sein Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei. Nur kurze Zeit später schnappt sich Rippert halblinks vor dem Sechzehner die Kugel, sein Abschluss war allerdings zu schwach. Die Quecken hatten das Spiel komplett unter Kontrolle und ließen den Gegner kaum aus der eigenen Hälfte kommen. Allerdings blieb man selbst vor dem Tor weitestgehend harmlos. Mitte der ersten Hälfte kam es zu einer entscheidenden Szene: Nach einem Pass in den Sechzehner war der Ball halbhoch, und der Karlburger klärte klar mit der Hand. Ein Elfmeterpfiff blieb jedoch aus, was die vielen mitgereisten Quecken-Fans in Rage brachte. Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal gefährlich. Erst wurde ein Freistoß von Herzner pariert, und bei der anschließenden Ecke stand Rippert am zweiten Pfosten völlig frei. Sein Kopfball ging jedoch über das Tor. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Die zweite Hälfte war ein Abziehbild der ersten: Die Quecken übernehmen das Kommando, aber die erste Chance gehört dem Gegner. Ein Distanzschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten dauerte es, bis die Quecken den ersten Akzent in der zweiten Hälfte setzten. Von der rechten Seite an der Strafraumgrenze schoss Beusch, doch sein Schuss streifte nur die Latte. Eine Antwort darauf lieferte der TSV schnell. Kunzmann stand nach einer Flanke von links am zweiten Pfosten völlig frei, sein Kopfball ging jedoch nicht Richtung Tor, sondern parallel zur Linie, wo Ort den Ball entschärfen konnte. Es war die einzig gefährliche Chance des TSV in der zweiten Hälfte. Allerdings dauerte es seine Zeit, bis die Quecken wieder gefährlich vors Tor kamen. In der 70. Minute war es der eingewechselte Calvin Sengül, der sich über die linke Seite durchdribbelte und dann von der Grundlinie aus den Ball auf den Elfmeterpunkt zu Rippert legte. Sein Schuss ging jedoch direkt auf den Keeper. Nur zwei Minuten später war es Akimoto mit einem Distanzschuss, der am Tor vorbeiging. Der Sport-Club drängte die Unterfranken immer weiter in die eigene Hälfte. Jeder Anlauf wurde jedoch leidenschaftlich wegverteidigt. Fünf Minuten vor Ende der Begegnung ging Sengül nach einem klaren Foulspiel im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Wagner winkte jedoch sofort ab – eine weitere klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters am Samstagabend. Ein paar Minuten später war es wieder Calvin Sengül, der im Strafraum zu Fall kam, nachdem er einen Fußtritt in die hintere Hacke bekommen hatte. Diesmal zeigte Wagner auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Quecken-Kapitän Göbhardt und erlöste damit alle Quecken. Am Ende ein knappes Ergebnis mit einem verdienten Sieger.

Bernd Eigner: „Auf einem sehr schwer zu bespielbaren Boden haben wir es verpasst in der ersten Hälfte ein Tor zu machen, dann wäre das Spiel anders gelaufen. Am Ende trotzdem ein verdienter Sieg meiner Truppe.“