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Später Ausgleich belohnt die Quecken

SC Eltersdorf vs. 1. FC Nürnberg II 1:1 (0:1)

SC Eltersdorf: Axel Hofmann, Patrick Ort (75. Valantis Floros), Sebastian Marx, Korbinian Stütz, Manuel Stark, Maximilian Göbhardt, Robin Renner (57. Felix Rippert), Moritz Fischer (46. Manfred Strobel), Marco Niedermayer, Tom Feulner (75. Geremi Perera), Yannik Jassmann (57. Nicolas Rutkowski). Trainer: Bernd Eigner.

1. FC Nürnberg II: Lindsay Gutaj, Fabian Menig, Moritz Wiezorrek, Pascal Fuchs, Benedikt Kirsch, Justin von der Hitz, Lion Haxhiu, Kirubel Taye, Nizar Üstel (63. Eliyah Rau), Joel Skowronek, Luca Schulten (71. Levin Chiumento). Trainer: Andreas Wolf.

Tore: 0:1 Nizar Üstel (29.), 1:1 Pascal Fuchs (90., Eigentor).

Schiedsrichter: Peter Dotzel (Heidenfeld).

Zuschauer: 970.

Vor 970 Zuschauern entwickelte sich bei sommerlichen Temperaturen zunächst eine abwartende Partie. Beide Mannschaften waren um einen kontrollierten Spielaufbau bemüht und vermieden in der Anfangsphase unnötiges Risiko. Die erste klare Gelegenheit gehörte den Quecken. Maximilian Göbhardt nahm aus rund 25 Metern Maß und traf mit seinem Abschluss die Latte (13.).

Mit zunehmender Spielzeit wurde die Nürnberger U23 gefährlicher. Die Gäste fanden nun häufiger den Weg in die Nähe des Eltersdorfer Strafraums und stellten die Defensive des Sport-Clubs mehrfach vor Aufgaben. Nach einer Kopfballverlängerung von Moritz Wiezorrek strich der Ball knapp am langen Pfosten vorbei (14.). Wenig später musste Axel Hofmann bei einem Volley von Nizar Üstel eingreifen (18.). Auch in der 21. Minute blieb der Eltersdorfer Schlussmann zunächst außen vor, nachdem Joel Skowronek ihn bereits umkurvt hatte. Doch Sebastian Marx klärte den Abschluss noch auf der Linie.

Die stärkere Phase der Gäste mündete schließlich in der Führung. Üstel kam in halblinker Position innerhalb des Strafraums zum Abschluss und platzierte den Ball zum 0:1 im rechten unteren Eck (29.). Eltersdorf suchte danach verstärkt selbst den Weg nach vorne, kam bis zum Seitenwechsel aber vor allem zu Distanzversuchen. Die Nürnberger Führung hatte deshalb bis zur Pause Bestand.

Nach Wiederbeginn blieb die Begegnung offen. Der Club hatte zunächst mehr Ballbesitz, ohne sich dauerhaft im letzten Drittel festsetzen zu können. Wiezorrek sorgte dabei zweimal für Gefahr. Einen Abschluss nach einer Kombination über Schulten parierte Hofmann (48.). Kurz darauf wurde eine Freistoßflanke des Nürnbergers immer länger und landete auf der Querlatte.

In der Folge wurde das Spiel zunehmend ausgeglichener. Große Chancen waren nun seltener, während beide Teams um Kontrolle im Mittelfeld rangen. Nürnberg blieb bei einzelnen Aktionen gefährlich. Einen Volley von Pascal Fuchs konnte die Eltersdorfer Defensive noch zur Ecke abwehren.

Je näher die Partie ihrem Ende kam, desto mehr öffnete der SCE sein Spiel. Die Quecken investierten zunehmend in die Offensive und nahmen dafür auch Räume für Nürnberger Gegenangriffe in Kauf. Einer dieser Angriffe hätte beinahe die Entscheidung gebracht. Levin Chiumento setzte sich auf dem Weg zur Grundlinie durch und fand im Zentrum Skowronek. Dessen Abschluss wurde erneut auf der Linie geklärt.

Der Sport-Club blieb damit im Spiel und gab die Partie bis zum Schluss nicht verloren. In den letzten Minuten warfen die Eltersdorfer noch einmal alles nach vorne. Der Einsatz zahlte sich schließlich aus. Nac einer Ecke von Marco Niedermayer herrsche Chaos im Nürnberger Strafraum. Bei einem Klärungsversuch im Nürnberger Strafraum gerieten Eliyah Rau und Pascal Fuchs unter Druck, ehe der Ball von Fuchs ins eigene Tor sprang (90.). Damit gelang den Quecken unmittelbar vor dem Ende noch der 1:1 Ausgleich.

Die Quecken belohnten sich damit spät nach einem aufopferungsvollem Kampf, während der Clubnachwuchs weiter auf den ersten Saisonsieg wartet.

Bernd Eigner zum Spiel:
„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben an unserer Marschrichtung mehr oder weniger festgehalten und haben gehofft, dass wir noch eine Chance kriegen, wie sich dann auch herausgestellt hat. Wir haben den Kopf nicht verloren und dann für mich zum verdienten Punkt noch einmal ausgleichen können.“