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Später Schock: Eltersdorf verliert Derby in der Nachspielzeit

SC Eltersdorf – ATSV Erlangen 0:1 (0:0)
Tor: 0:1 Lucas Markert (90.+3)
Zuschauer: 675
Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Gräfendorf)

SC Eltersdorf: Axel Hofmann – Tobias Schaffors, Patrick Ort, Sebastian Marx, Valantis Floros – Manuel Stark, Maximilian Göbhardt – Robin Renner (46. Yannik Jassmann), Moritz Fischer (75. Leo Sommer), Geremi Perera (63. Hiroki Akimoto) – Calvin Sengül.
Trainer: Bernd Eigner

ATSV Erlangen: Emmanuel Agyekum – Nico Ott, Luka Kovacic (26. Thomas Müller), Ensar Rexhepi, Alban Rexhepi – Burak Ayvaz, Drazen Misic – Dior Zabërgja (82. Florian Markert), Lucas Markert (94. Alikan Sahin), Tanyel Deliboyraz – Julian Vierengel (63. Aaron Mills Owusu).
Trainer: Shqipran Skeraj

Das Derby zwischen dem SC Eltersdorf und dem ATSV Erlangen begann intensiv, mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und einer frühen Brisanz. In der 26. Minute kam der ATSV zu seiner ersten großen Möglichkeit: Nach einem Ballverlust von Marx an der eigenen Eckfahne schnappte sich Deliboyraz die Kugel, legte halblinks an den Strafraum zu Markert, dessen Schuss jedoch deutlich über das Tor ging. Die Quecken antworteten noch vor der Pause: In der 39. Minute schlug Floros eine gefährliche Flanke in den Strafraum, die Agyekum zunächst stark parierte. Auch den Nachschuss blockte der ATSV-Schlussmann glänzend. Mit einem torlosen, aber keineswegs ereignislosen 0:0 ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff brachte Bernd Eigner Yannik Jassmann für Renner. Eltersdorf übernahm zunehmend die Initiative, ohne jedoch die ganz großen Chancen zu erzwingen. In der 69. Minute trat der eingewechselte Akimoto einen Eckball, Jassmann stieg zum Kopfball hoch und zwang Agyekum zu einer Glanzparade – die beste Möglichkeit der Hausherren blieb ungenutzt. Die Gäste setzten hingegen auf schnelle Umschaltmomente und blieben stets gefährlich. Und als alles nach einer gerechten Punkteteilung aussah, schlug der ATSV in der Nachspielzeit zu: In der 90.+3 Minute kam Lucas Markert halblinks an der Strafraumgrenze zum Abschluss und traf platziert ins Netz – der späte K.o. für die Quecken.

Die Quecken hatten im Derby zwar einige Gelegenheiten, wirklich zwingend wurden sie jedoch nicht. So blieb es lange beim torlosen Remis, ehe in der Nachspielzeit ein einziger Moment die Partie entschied.

Bernd Eigner (Trainer SC Eltersdorf): „Glückwunsch an den ATSV zum Derbysieg. Wir sind gut ins Spiel gekommen, auch wenn die klare Torchance gefehlt haben. Durch ein, zwei Nachlässigkeiten haben wir dem ATSV Fuß fassen lassen. In der Rest des Spielzeit habe ich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen gesehen. Wir hatten in den letzten Spielminuten nicht mehr ganz so die Körpersprache. In der aktuellen Situation müssen wir uns am eigenen Schopf packen und rausziehen.“